Kategorie: kunst

studienarbeit interface design: 1000 worte

Mit Hilfe von Schaubildern werden oft auf internationalem Wege komplexe Abläufe erklärt, ohne dabei Schriftzeichen zu verwenden. So können auch Menschen ohne das Alphabet zu verstehen den Abläufen folgen. Inhaltsvermittlung ohne Schriftzeichen war unsere Aufgabe, einen komplexen Sachverhalt aus dem Alltag, der Umwelt oder aus einem anderen Bereich in Form einer Grafik darzustellen. Ohne erklärbare Beschreibung, Ziffern oder anderen unterstützenden Zeichen sollte die Grafik selbsterklärend sein. Interessant war, wie viele Teilnehmer sich dem Umweltthema widmen. Das Thema Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und deren vielfältige Auswirkungen auf das so sensible Ökosystem für unzählige Lebewesen, war gleich mehrmals vertreten.

Thematische Auseinandersetzung

Grundlage die Aufgabe zu lösen, ist eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Thema. Verläufe und Prozesse müssen klar verstanden werden, um diese in eine grafische Abbildung zu transformieren. Auch alternative Wege sollten dabei in Erwägung gezogen werden, um den Betrachter in eine bestimmte Richtung zu lenken, um ihm die Orientierung zu erleichtern.

Umsetzung und Intentionen

Meine Illustration zeigt einen vertikalen Ausschnitt von der Landoberfläche bis zu den verschiedenen Ebene der Meerestiefen und deren Lebewesen. Als linearer Verlauf wird der Weg der für Pflanzen, Tieren oder Menschen schadender Stoff Plastik bis in die untersten Zonen im Meer anschaulich gemacht.

Die globale Plastikverschmutzung hat verschiedenste Auswirkungen auf marine Organismen. Einmal als physikalische Belastung durch mögliches Verheddern und orale Aufnahme, zweitens aber auch als Veränderung des Lebensraums. Des Weiteren kann das Absinken von Plastikmaterial auf den Meeresboden enorme Konsequenzen mit sich bringen.

Welche Folgen das am Ende für die Menschen hat, lasse ich dabei bewusst offen. Das Schaubild soll zum Nachdenken anregen und logische Schlüsse durch die eigene kognitive Verarbeitung erzeugen und nachhaltig unser Verhalten mit Plastik hinterfragen.

Das die größte Fläche in meiner Grafik die Unterwasserwelt zeigt, spiegelt auch die Verhältnismäßigkeit zwischen dem Lebensraum oberhalb und unterhalb des Meeresspiegels wider.

negativer raum skulptur und installation
des 20./21. jahrhunderts

Exkursion ZKM Karlsruhe

Wie stark sich das Verständnis vom feststehenden Kunstobjekt hin zur freien Skulptur gewandelt hat und wie sich kulturelle, gesellschaftliche und ökologische Ereignisse wechselseitig bedingen, zeigt sehr anschaulich ein kurzer historischer Abriss der Skulpturen.

Von der Antike bis vor dem 20. Jahrhundert waren klassische Skulpturen noch stark an den Körper gebunden, schwere, voluminöse Einzelobjekte die der Schwerkraft ausgeliefert sind. Die Skulpturen standen zwar im Raum, aber erst mit der Moderne und unter dem Druck der industriellen Revolution mit Dampfschiff, Eisenbahn, Auto und Flugzeug – geprägt von Geschwindigkeit, Körperlosigkeit, Schwerelosigkeit löste sich die Körper- und Raumabhängigkeit auf. Zudem waren Fortschritte in der Naturwissenschaft und der Architektur, das Aufkommen neuer Werkstoffe, Konstruktionstechniken und der Orientierung von der zweidimensionalen Fläche der nicht-gegenständlichen Malerei in den dreidimensionalen Raum maßgeblich an einem Entwicklungssprung von der „Körperplastik“ hin zur „Raumplastik“ beteiligt.


Präsentation (Ausschnitt) im Rahmen einer Studienexkursion zum Thema Medienkunst

Ein besonders schönes Beispiel für eine frei schwebende und frei hängende Arbeit, zeigt die Künstlerin Pae White mit ihrer 2017 entstandene Netzskulptur An Allegory of Air: Too Full to say too, die wie eine frei schwebende Kugel von der Decke herabhängt. Der Blick nach oben zur Decke offenbart sich für mich wie durch ein Kaleidoskop. Durch einen Spiegel an der Decke befestigt werden die unterschiedlichen Muster und Materialien deutlich erkennbar. Zwischenräume entstehen und geben eine ganz eigene Raumillusion. Das Wechselspiel aus Position, Entfernung und Licht verändert die Wahrnehmung und zeigt eine flexible Skulpur im Raum.

Die Wahrnehmung und Bedeutung des Objekts bedingt sich durch den entstandenen „Negativen Raum“.

kindl – zentrum für zeitgenössische Kunst

Bierhalle gleich Kunst?

Natürlich haben die Berliner Brauereien schon bessere Zeiten erlebt, aber ist eine so außergewöhnliche Architektur nicht besonders reizvoll für zeitgenössische Kunst?
Das deutsch-schweizerische Ehepaar Burkhard Varnholt und Salome Grisard haben aus dem Gebäude-Ensemble der ehemaligen Kindl-Brauerei einen wundervollen Ort mit kultureller Nutzung geschaffen.

Es umfasst neben einem siebengeschossigen Turm das 20 Meter hohe Kesselhaus, ein mit sechs kupfernen Pfannen ausgestattetes Sudhaus und ein dreigeschossiges Maschinenhaus.

In jedem Fall sollte man dem Café König Otto einen Besuch abstatten. Kleine feine Köstlichkeiten nebst Kupferkessel und einem wundervollen Ausblick.

Na dann mal Prost!

urban nation. museum for urban contemporary art

»Urban Nation: Bist Du + Bin ich = Sind wir«

URBAN NATION ist eine internationale Institution für Künstler und Projekte, die als Museum neue Maßstäbe setzen wird.

Das neu eröffnete Museum URBAN NATION befindet sich in einem umgebauten Schöneberger Gründerzeitgebäude in der Bülowstraße 7. Das bisher einzigartige Museum, welches Hausfassaden, Oberflächen und Architektur des Gebäudes zum Bildträger werden lässt. Das Haus wird selbst zum Kunstwerk.

Street Art zeichnet sich durch seinen zeitbegrenzten Charakter aus. Kunst die auf der Straße entsteht, wird meist wenig später übermalt. Wie kann also diese Form von Kunst erhalten werden? URBAN NATION verlegt die Straße buchstäblich ins Gebäude. Ein Besuch lohnt sich. Eine Trasse, ein Galeriesteg, die sich durch das zweigeschossige Innere zieht, ermöglicht es, die ausgestellten Arbeiten sowohl aus der Distanz als auch aus der Nähe zu betrachten.

museum barberini in potsdam

Claude Monet: Unter den Pappeln, 1887, Privatsammlung, Scan: RECOM ART

»Malerische Erkundungen in ein damaliges noch junges, modernes Naturverständnis.«

Nach dem gleichnamige Palazzo Barberini in Rom, erhält Potsdam mit dem Museum Barberini ein neues Kunstmuseum. Ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner präsentiert das Museum Barberini drei wechselnde Ausstellungen pro Jahr mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen.

Die aktuellen Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft und Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky zeigen Werke der großen Vertreter des Impressionismus, wie der Künstler Claude Monet (1840–1926), Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) bis zur internationalen Abstraktion nach 1945 mit Max Liebermann (1847–1935), Edvard Munch (1863–1944), Wassily Kandinsky (1866–1944) und Andy Warhol (1928–1987).

Sehr empfehlenswert ist die Barberini App, mit der man durch die Ausstellungen geleitet wird.

Ansicht vom Wasser Museum Barberini in Potsdam
Museum Barberini, Rückansicht an der Alten Fahrt, Photo: Helge Mundt

ausstellung. sommer in der mokkafee

Wer sich lieber in ein gemütliches Altstadt Café begibt, um dem grauen Wetter zu entfliehen, dem kann ich derzeit einen Besuch in der mokkafee wärmstens empfehlen. Hier stelle ich einige meiner gemalten Bilder und Fotos aus. Die Farbenvielfalt der italienischen Küste von Procida hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ein Farbenspiel das sich auch in meiner Malerei wiederfindet. Kommt vorbei, damit der Winter zum Sommer wird!

Ein großes Dankeschön an Tom Singwitz, der mir diese Ausstellung ermöglicht hat. Noch bis Anfang nächsten Jahres könnt Ihr Euch meine Bilder und Fotos im Café mokkafee, Grünstraße 21, 12555 Berlin Köpenick ansehen.

Viel Genuss beim Augen- und Gaumenschmaus ,-)

urban nation. museum for urban contemporary art

»URBAN NATION ist ein einzigartiges Projekt, das als Netzwerk und Plattform international anerkannte Künstler und ihre Projekte mit den Stadtteilen Berlins und deren Bewohnern zusammenbringt.«

Urban Nation eröffnet Mitte 2017 das erste Museum für städtische zeitgenössische Kunst in Berlin. Das Projekt dient als Vorbild für den öffentlichen Diskurs zwischen Stadt, (Street) Art und Bewohnern. Schon jetzt ist außergewöhnliche Street Art entlang der Bülowstraße zu sehen und der Umbau des einstigen Mehrfamilienhauses ist im vollen Gange.

Wir sind gespannt!

Office
Bülowstraße 97
10783 Berlin-Schöneberg, Germany

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 10.00-18.00

ausstellungseröffnung in der mokkafee

Auf meiner diesjährigen Reise nach Italien war ich auf der Suche nach etwas Besonderem. Gut eine Stunde von Neapel entfernt, befindet sich die kleine Insel Procida. Eindrucksvolle Farben zeigten sich entlang der Küste der »Marina Corricella«. Diesen Moment wollte ich einfangen.

Ich erkundete die Insel zu Fuß und mit meiner Kamera. Es entstanden viele Landschaftsaufnahmen, die Inspiration und Vorlage für eine Malreihe wurden. Nun ist es endlich soweit, an dem ich diese Eindrücke in Form einer kleinen Ausstellung mit Euch teilen möchte.

Die Ausstellungseröffnung findet am 23. Oktober 2016 um 14 Uhr im Café mokkafee, Grünstraße 21, 12555 Berlin Köpenick statt.

Ich freue mich auf Euch ,-)