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Aufgewacht – Ein Projekt über vergessene Künstlerinnen

Abschlussarbeit: Eine auditive Reise durch die Alte Nationalgalerie Berlin.

Ein Audiowalk von Sandra Fischer.

Ich nehme die Zuhörenden mit auf eine Kunstreise, die das Verständnis von Künstlerinnen des späten 19. Jahrhunderts in Europa näherbringt. Das Narrativ von Frauen in der Kunst, bezieht sich darauf, wie eine Künstlerin durch ihre Arbeit eine Geschichte, eine Botschaft oder eine Perspektive erzählt, die oft auf ihren persönlichen Erfahrungen, ihrer Identität und ihrer Auseinandersetzung mit der Welt basiert. Laut der Historikerin und Journalistin Leonie Schöller hatten Künstlerinnen in der männlich-eurozentrisch geprägten Geschichtsschreibung lange Zeit keinen Platz, denn die Frauen arbeiteten in der von Männern geformten Welt. Immer häufiger setzen sich heute Museen damit auseinander und zeigen Kunstwerke von Frauen in Ausstellungen. So auch zum 100-jährigen Jubiläum der institutionellen Zugänglichkeit an Kunstschulen für Frauen in Deutschland..

Mit dem Audiowalk gehen wir gemeinsam durch die Räume der Nationalgalerie Berlin. Es gibt ein Wechselspiel der Sinne, denn einerseits befinden wir uns in einem Museum, wo Wände und Türen natürliche Barrieren darstellen und den Raum begrenzen, andererseits wird die Umgebung zum Schauplatz einer Geschichte.

Der Audiowalk kann nacheinander angehört oder nach Kapiteln aufgerufen werden. Laden Sie sich die Audiodateien herunter und begeben Sie sich damit auf den Weg in die Nationalgalerie. Start ist vor dem Gebäude des Museums. Verschiedene künstlich erzeugte Stimmen lenken die Wahrnehmung durch das Museum. Geschichte lebt akustisch auf und vermischt sich mit Eindrücken der Gegenwart.

Kunstwerke von Künstlerinnen in der besprochenen Reihenfolge

Text und Regie: Sandra Fischer
Musik und Komposition: Envato
Ton und Schnitt: Sandra Fischer
Gesprochen von: Sandra Fischer, vorgetragene KI-Stimmen (Elevenlabs)
Dauer: 40 Minuten

Aufgewacht – Der Audiowalk (Von Anfang bis Ende)

Prolog

Vor dem Museum

Dora Hitz

Sabine Lepsius

Paris

Paula Moderson-Becker

Zwischentöne

Fest im Sattel – Wie das Fahrrad Frauen bewegt

niversal-History-Archive-Universal-Images-Group-Getty

Studienarbeit: Eine auditive Reise durch das Technikmuseum.

Ein Audiowalk von Sandra Fischer.

Kommen Sie mit und folgen Sie den Spuren der technischen Entwicklung, der Fortbewegung und dem Entdeckungsdrang von Menschen, die sich von einem Ort zum anderen bewegen. Schon immer war das ein großes Bestreben und Wettereifern. Ich möchte Sie an die Hand nehmen und Ihnen eine unsichtbare Welt zeigen. Eine Welt der Technik aus Frauenperspektive.

Wir folgen den Frauen, die sich in einer Zeit der viktorianischen Gesellschaft befreien möchten. Sie satteln um, nämlich aufs Rad! Trotz vielfacher Widerstände haben Frauen sich das Radfahren erkämpft. Sie bestreiten Radrennen, führen eigene Fahrradclubs und gründen Werkstätten. Es gibt viele Beweggründe des Sichtbarmachens von Frauen in dieser Zeit. Trotz Gegenwehr kämpften sie für ihr Recht auf Bewegung. Das Fahrrad hat Frauen frei gemacht, sie unterstützt und berühmt gemacht.

Der Audiowalk kann nacheinander angehört oder etappenweise aufgerufen werden. Laden Sie sich die drei Audiodateien herunter und begeben Sie sich damit auf den Weg in das Technikmuseum Berlin. Start ist in der Eingangshalle des Museums. Die Stimme der Sprecherin lenkt die Wahrnehmung durch das Museum. Geschichte lebt akustisch auf und vermischt sich mit Eindrücken der Gegenwart.


Plakatreihe um 1900 im Technikmuseum Berlin.

Text und Regie: Sandra Fischer
Musik und Komposition: FreePik
Ton und Schnitt: Sandra Fischer
Gesprochen von: Sandra Fischer, vorgetragene KI-Stimmen (Elevenlabs)
Dauer: 15 Minuten

studienarbeit: max frisch brandstiftern auf der spur

Was verbindet ein Bühnenbild und eine Illustration miteinander und wie kommen diese gegebenenfalls zusammen? Wie schafft es ein Designer im Raum zu denken? Anhand eines konkreten Theaterstücks von Max Frisch „Biedermann und die Brandstifter“, entwerfen die Studierenden der FH Potsdam Illustrationen und entwickeln eine gestalterische Vorlage für ein Bühnenbild. Präsentiert wird dieses mit Hilfe eines Dioramas, welchen eine Miniaturansicht darstellt und eine bestimmte Szene des Stücks visualisiert.

Das Bühnenbild – Historischer Abriss

Das Theater hat seinen Ursprung bereits in der Antike – in den bekannten Rundtheatern wurden erste Tragödien aufgeführt. Auch die Theatergeschichte reicht somit weit zurück. Entsprechend stark unterliegt auch die Theatergeschichte einer langen Entwicklung, in der sich Fragen der Inhalte und Form von Bühnendarstellungen sowie auch Art und Erwartungen an das Theater stetig verändert haben.

Erste schauspielerische Bühnendarstellungen wurden zu Ehren des Weingottes Dionysos um 530 v. Chr. bei den Griechen verzeichnet. Im Gegensatz zu heute gab es damals wenig Variations- und Interventionsmöglichkeiten auf der Bühne, da zuerst nur ein Schauspieler, später dann bis zu drei Schauspieler in eine Darbietung involviert waren. Komplexere Bühnenstücken mit mehr als drei Darstellern kamen erst im alten Rom in Mode. Dementsprechend komplexer waren auch die aufgeführten Stücke, die – wie auch bei den Griechen – oft religiösen Hintergrund hatten. Gesänge spielten in beiden Kulturen im Theater noch eine große Rolle. Der Chor übernahm oft eine kommentierende Funktion, der dem Publikum das Geschehen zwischen den einzelnen Akten nahebrachte. Theater fand in eigens gebauten Freilichtanlagen statt und wurde ausschließlich von Männern gespielt; Frauen war das Theaterspiel verboten.

Theater ist ein Raum, der eine eigene Welt schafft. Entwürfe als Vorlagen für den Bühnenbau wurden mit Hilfe verschiedenster Techniken durchgeführt. Materialien wie Papier, aber auch Zeichnungen, Malerei und Collagen dienen der Visualisierung von Bühnen.

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Ursprünglich war ein Diorama eine im 19. Jahrhundert von Louis Daguerre erfundene abgedunkelte Schaubühne mit halbdurchsichtigem, beidseitig unterschiedlich bemaltem Prospekt. Durch wechselnde Beleuchtung von Vorder- und Rückseite können damit zum Beispiel Bewegungen und Tageszeiten effektvoll simuliert werden. Diese mit dem Panorama verwandte Technik wird heute noch auf Theaterbühnen angewendet.

studienarbeit interface design: 1000 worte

Mit Hilfe von Schaubildern werden oft auf internationalem Wege komplexe Abläufe erklärt, ohne dabei Schriftzeichen zu verwenden. So können auch Menschen ohne das Alphabet zu verstehen den Abläufen folgen. Inhaltsvermittlung ohne Schriftzeichen war unsere Aufgabe, einen komplexen Sachverhalt aus dem Alltag, der Umwelt oder aus einem anderen Bereich in Form einer Grafik darzustellen. Ohne erklärbare Beschreibung, Ziffern oder anderen unterstützenden Zeichen sollte die Grafik selbsterklärend sein. Interessant war, wie viele Teilnehmer sich dem Umweltthema widmen. Das Thema Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und deren vielfältige Auswirkungen auf das so sensible Ökosystem für unzählige Lebewesen, war gleich mehrmals vertreten.

Thematische Auseinandersetzung

Grundlage die Aufgabe zu lösen, ist eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Thema. Verläufe und Prozesse müssen klar verstanden werden, um diese in eine grafische Abbildung zu transformieren. Auch alternative Wege sollten dabei in Erwägung gezogen werden, um den Betrachter in eine bestimmte Richtung zu lenken, um ihm die Orientierung zu erleichtern.

Umsetzung und Intentionen

Meine Illustration zeigt einen vertikalen Ausschnitt von der Landoberfläche bis zu den verschiedenen Ebene der Meerestiefen und deren Lebewesen. Als linearer Verlauf wird der Weg der für Pflanzen, Tieren oder Menschen schadender Stoff Plastik bis in die untersten Zonen im Meer anschaulich gemacht.

Die globale Plastikverschmutzung hat verschiedenste Auswirkungen auf marine Organismen. Einmal als physikalische Belastung durch mögliches Verheddern und orale Aufnahme, zweitens aber auch als Veränderung des Lebensraums. Des Weiteren kann das Absinken von Plastikmaterial auf den Meeresboden enorme Konsequenzen mit sich bringen.

Welche Folgen das am Ende für die Menschen hat, lasse ich dabei bewusst offen. Das Schaubild soll zum Nachdenken anregen und logische Schlüsse durch die eigene kognitive Verarbeitung erzeugen und nachhaltig unser Verhalten mit Plastik hinterfragen.

Das die größte Fläche in meiner Grafik die Unterwasserwelt zeigt, spiegelt auch die Verhältnismäßigkeit zwischen dem Lebensraum oberhalb und unterhalb des Meeresspiegels wider.

food for the eyes. ausstellung co-berlin

Die Geschichte des Essens in der Fotografie

Essen steht für die Nahrungsaufnahme und ist schon immer eine lebensnotwendige Handlung im privaten und öffentlichen Raum. Wir essen um zu leben. Nahrung und der Akt des gemeinsamen Essens spielen für unsere Rituale, Religionen und Feste eine entscheidende Rolle. Unsere Wünsche und Fantasien spiegeln sich im Essen wider. Im gesellschaftlichen und politischen Kontext tritt das alltägliche Sujet des Essens vielfach hervor. So kann »Food Photography«, wie auch das Essen selbst, unterschiedliche Themen hervorheben. Die CO Berlin beleuchtet in ihrer aktuellen Ausstellung Food for the Eyes differenzierte Bereiche, wie Familie, Tradition, Ritual, Kultur, Wohlstand, Armut, Gender, Rasse, Lust, Ekel, Konsum und Verschwendung.

Zur abgebildeten Fotografie

»Der Tisch geht durch die Grenzwand, und die Menschen essen das Gleiche, sie trinken das gleiche Wasser und hören die gleiche Musik«, sagte JR. »Eine Minute lang haben wir alles andere vergessen, reichten uns Salz und Getränke, als gebe es keine Grenzwälle.«

Der französische Künstler JR war 2017 Gastgeber eines ausgedehnten Picknicks quer über die von Spannungen betroffene Grenze zwischen Mexiko und den USA. Auf der Oberfläche des Tisches waren die Augen eines »Träumenden« zu sehen, die eines Immigrantenkindes, das von der heiß diskutierten Einwanderungspolitik der USA betroffen war. Das Essen war ein Akt des Trotzes, bei dem die gravierenden Unterschiede zwischen zwei Nationen in einen globalen Tisch der gemeinsamen Menschlichkeit umfunktioniert werden.
Text: CO Berlin

Bis 17. September 2019 ist die Fotoausstellung in der CO-Berlin zu sehen.

negativer raum skulptur und installation
des 20./21. jahrhunderts

Exkursion ZKM Karlsruhe

Wie stark sich das Verständnis vom feststehenden Kunstobjekt hin zur freien Skulptur gewandelt hat und wie sich kulturelle, gesellschaftliche und ökologische Ereignisse wechselseitig bedingen, zeigt sehr anschaulich ein kurzer historischer Abriss der Skulpturen.

Von der Antike bis vor dem 20. Jahrhundert waren klassische Skulpturen noch stark an den Körper gebunden, schwere, voluminöse Einzelobjekte die der Schwerkraft ausgeliefert sind. Die Skulpturen standen zwar im Raum, aber erst mit der Moderne und unter dem Druck der industriellen Revolution mit Dampfschiff, Eisenbahn, Auto und Flugzeug – geprägt von Geschwindigkeit, Körperlosigkeit, Schwerelosigkeit löste sich die Körper- und Raumabhängigkeit auf. Zudem waren Fortschritte in der Naturwissenschaft und der Architektur, das Aufkommen neuer Werkstoffe, Konstruktionstechniken und der Orientierung von der zweidimensionalen Fläche der nicht-gegenständlichen Malerei in den dreidimensionalen Raum maßgeblich an einem Entwicklungssprung von der „Körperplastik“ hin zur „Raumplastik“ beteiligt.


Präsentation (Ausschnitt) im Rahmen einer Studienexkursion zum Thema Medienkunst

Ein besonders schönes Beispiel für eine frei schwebende und frei hängende Arbeit, zeigt die Künstlerin Pae White mit ihrer 2017 entstandene Netzskulptur An Allegory of Air: Too Full to say too, die wie eine frei schwebende Kugel von der Decke herabhängt. Der Blick nach oben zur Decke offenbart sich für mich wie durch ein Kaleidoskop. Durch einen Spiegel an der Decke befestigt werden die unterschiedlichen Muster und Materialien deutlich erkennbar. Zwischenräume entstehen und geben eine ganz eigene Raumillusion. Das Wechselspiel aus Position, Entfernung und Licht verändert die Wahrnehmung und zeigt eine flexible Skulpur im Raum.

Die Wahrnehmung und Bedeutung des Objekts bedingt sich durch den entstandenen „Negativen Raum“.

kindl – zentrum für zeitgenössische Kunst

Bierhalle gleich Kunst?

Natürlich haben die Berliner Brauereien schon bessere Zeiten erlebt, aber ist eine so außergewöhnliche Architektur nicht besonders reizvoll für zeitgenössische Kunst?
Das deutsch-schweizerische Ehepaar Burkhard Varnholt und Salome Grisard haben aus dem Gebäude-Ensemble der ehemaligen Kindl-Brauerei einen wundervollen Ort mit kultureller Nutzung geschaffen.

Es umfasst neben einem siebengeschossigen Turm das 20 Meter hohe Kesselhaus, ein mit sechs kupfernen Pfannen ausgestattetes Sudhaus und ein dreigeschossiges Maschinenhaus.

In jedem Fall sollte man dem Café König Otto einen Besuch abstatten. Kleine feine Köstlichkeiten nebst Kupferkessel und einem wundervollen Ausblick.

Na dann mal Prost!

urban nation. museum for urban contemporary art

»Urban Nation: Bist Du + Bin ich = Sind wir«

URBAN NATION ist eine internationale Institution für Künstler und Projekte, die als Museum neue Maßstäbe setzen wird.

Das neu eröffnete Museum URBAN NATION befindet sich in einem umgebauten Schöneberger Gründerzeitgebäude in der Bülowstraße 7. Das bisher einzigartige Museum, welches Hausfassaden, Oberflächen und Architektur des Gebäudes zum Bildträger werden lässt. Das Haus wird selbst zum Kunstwerk.

Street Art zeichnet sich durch seinen zeitbegrenzten Charakter aus. Kunst die auf der Straße entsteht, wird meist wenig später übermalt. Wie kann also diese Form von Kunst erhalten werden? URBAN NATION verlegt die Straße buchstäblich ins Gebäude. Ein Besuch lohnt sich. Eine Trasse, ein Galeriesteg, die sich durch das zweigeschossige Innere zieht, ermöglicht es, die ausgestellten Arbeiten sowohl aus der Distanz als auch aus der Nähe zu betrachten.

naturerlebnis im lausitzer seenland

»Was passiert, wenn die Natur sich ihren Lebensraum zurückerobert?«

Im Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland kann man sehen, wie in Bergbaufolgelandschaften Lebensräume für verschiedene Lebensformen entstehen. Ob Brachpieper, Wiedehopf oder Ziegenmelker, wo einst Braunkohle gefördert wurde, sind heute außergewöhnlich viele und seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.

Lausitzer Seenland

Am Besten erkundet es sich mit dem Fahrrad entlang gut gekennzeichneter Radwege. Mit dem Regionalzug von Berlin bis Senftenberg ist man unter zwei Stunden direkt am Stadthafen Senftenberger See. Von dort aus hat man die Qual der Wahl, wilde Natur und entstehende Wasserlandschaften zu entdecken. Seit 2017 ist die Region offiziell zu einem Erholungsgebiet ernannt worden. Mit seinen vielfältigen Erlebnisangeboten hat sich die Lausitz zu einer echten Urlaubsregion gemausert. So lässt sich der Sommer mal ganz regional genießen.

hufelandstraße. ausstellung co-berlin

Frau Töpfer und ihr Enkel René in Frau Töpfers Einraumwohnung, 1986. Foto: Harf Zimmermann

»Auch ich bin ein Kind der Hufelandstraße.«

Viele Jahre meines Lebens habe ich dort gewohnt, endlose Male bin ich diese Straße, beginnend vom Volkspark Friedrichshain bis zur Greifswalder Straße entlang gegangen. Die grauen Straßenzüge des Ostens sind Geschichte, auch wenn man auf Streifzügen durch Berlin noch das ein oder andere unsanierte Haus findet. Die Hufelandstraße mit ihren alten Gründerzeitbauten ist heute eine Prachtmeile mit vielen bunten Lokalen und Läden.

Straßen können Geschichten von Menschen erzählen.
Mit Hilfe der dokumentarischen Aufnahmen von Harf Zimmermann wird vom Leben und Dasein der Bewohner der einstigen Hufelandstraße erzählt.

Vom 29. April bis 2. Juni 2017 erinnert eine Fotoausstellung in der CO-Berlin, an eine längst vergangene Zeit.

Hufelandstrasse
Frau Schulz mit drei ihrer vierzehn Kinder, Weihnachten 1986. Foto: Harf Zimmermann

museum barberini in potsdam

Claude Monet: Unter den Pappeln, 1887, Privatsammlung, Scan: RECOM ART

»Malerische Erkundungen in ein damaliges noch junges, modernes Naturverständnis.«

Nach dem gleichnamige Palazzo Barberini in Rom, erhält Potsdam mit dem Museum Barberini ein neues Kunstmuseum. Ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner präsentiert das Museum Barberini drei wechselnde Ausstellungen pro Jahr mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen.

Die aktuellen Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft und Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky zeigen Werke der großen Vertreter des Impressionismus, wie der Künstler Claude Monet (1840–1926), Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) bis zur internationalen Abstraktion nach 1945 mit Max Liebermann (1847–1935), Edvard Munch (1863–1944), Wassily Kandinsky (1866–1944) und Andy Warhol (1928–1987).

Sehr empfehlenswert ist die Barberini App, mit der man durch die Ausstellungen geleitet wird.

Ansicht vom Wasser Museum Barberini in Potsdam
Museum Barberini, Rückansicht an der Alten Fahrt, Photo: Helge Mundt

jóhann jóhannsson im funkhaus berlin

»Es gibt Räume die verzaubern! Es ist als wäre man an einem Ort, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander vereint, einerseits verlassen und trotzdem so lebendig.«

Das FUNKHAUS BERLIN ist so ein Ort. Früher hatte der Rundfunk der DDR hier seinen Sitz. Heute wird der ehemalige Sendesaal unter anderem für Musikveranstaltungen genutzt. Ich war dabei, als der erst kürzlich mehrfach ausgezeichnete Komponist, Keyboarder und Filmemacher Jóhann Jóhannsson sein neues Album »Orphée« in Berlin vorstellte.

Die Musik erklang im Studio 1 mit einer atemberaubenden Akustik, die alle Anwesenden zum Träumen einludt. Immer auf der Suche nach nennenswerten Entdeckungen in Berlin, diesmal das Funkhaus in Treptow.

Jóhann Jóhannsson im Funkhaus Berlin

Jóhann Jóhannsson im Funkhaus Berlin
Fotos: Funkhaus Berlin

ausstellung. sommer in der mokkafee

Wer sich lieber in ein gemütliches Altstadt Café begibt, um dem grauen Wetter zu entfliehen, dem kann ich derzeit einen Besuch in der mokkafee wärmstens empfehlen. Hier stelle ich einige meiner gemalten Bilder und Fotos aus. Die Farbenvielfalt der italienischen Küste von Procida hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ein Farbenspiel das sich auch in meiner Malerei wiederfindet. Kommt vorbei, damit der Winter zum Sommer wird!

Ein großes Dankeschön an Tom Singwitz, der mir diese Ausstellung ermöglicht hat. Noch bis Anfang nächsten Jahres könnt Ihr Euch meine Bilder und Fotos im Café mokkafee, Grünstraße 21, 12555 Berlin Köpenick ansehen.

Viel Genuss beim Augen- und Gaumenschmaus ,-)

urban nation. museum for urban contemporary art

»URBAN NATION ist ein einzigartiges Projekt, das als Netzwerk und Plattform international anerkannte Künstler und ihre Projekte mit den Stadtteilen Berlins und deren Bewohnern zusammenbringt.«

Urban Nation eröffnet Mitte 2017 das erste Museum für städtische zeitgenössische Kunst in Berlin. Das Projekt dient als Vorbild für den öffentlichen Diskurs zwischen Stadt, (Street) Art und Bewohnern. Schon jetzt ist außergewöhnliche Street Art entlang der Bülowstraße zu sehen und der Umbau des einstigen Mehrfamilienhauses ist im vollen Gange.

Wir sind gespannt!

Office
Bülowstraße 97
10783 Berlin-Schöneberg, Germany

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 10.00-18.00

ausstellungseröffnung in der mokkafee

Auf meiner diesjährigen Reise nach Italien war ich auf der Suche nach etwas Besonderem. Gut eine Stunde von Neapel entfernt, befindet sich die kleine Insel Procida. Eindrucksvolle Farben zeigten sich entlang der Küste der »Marina Corricella«. Diesen Moment wollte ich einfangen.

Ich erkundete die Insel zu Fuß und mit meiner Kamera. Es entstanden viele Landschaftsaufnahmen, die Inspiration und Vorlage für eine Malreihe wurden. Nun ist es endlich soweit, an dem ich diese Eindrücke in Form einer kleinen Ausstellung mit Euch teilen möchte.

Die Ausstellungseröffnung findet am 23. Oktober 2016 um 14 Uhr im Café mokkafee, Grünstraße 21, 12555 Berlin Köpenick statt.

Ich freue mich auf Euch ,-)